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AG Forschung und Lehre

Die AG Forschung und Lehre

Die Arbeitsgruppe Forschung & Lehre koordiniert die Beschäftigung der Mitgliedsgruppen mit UN-Forschung und -Lehre, den so genannten “UN-Studies.”
Die Arbeitsgruppe arbeitet dabei als Schnittstelle zwischen studentischem Engagement und wissenschaftlicher Beschäftigung mit den Vereinten Nationen und hat es sich insbesondere zum Ziel gesetzt, eine Plattform für alle jungen “UN-Studies” Betreibenden in Deutschland zu sein, um sich fachlich auszutauschen, die Erforschung der Vereinten Nationen voranzutreiben sowie möglicherweise gemeinsame Projekte auf die Beine zu stellen, die allein nicht sinnvoll oder machbar wären.
Vom 17. – 19. Juni 2011 hat die AG ein Forschungskolloquium in Berlin durchgeführt, bei dem 16 fortgeschrittene Studierende und Doktoranden ihre eigenen ersten Untersuchungen und Projekte vorgestellt haben. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Die Dokumentation der Veranstaltung kann hier abgerufen werden. Derzeit plant die AG das nächste Forschungskolloquium, das in der ersten Jahreshälfte 2012 stattfinden soll.
Die AG betreibt seit Juli 2011 eine Mailingliste zu “UN Studies”, die insbesondere dem fachlichen Austausch zu Fragen der Erforschung der Aufgaben, Institutionen und Themen des UN-Systems dienen soll. Diese stößt auf reges Interesse. Weitere Informationen zur AG, der Mailingliste und “UN Studies” finden sich auf unserer Website.

Kontakt

Aktuelle Ansprechpartner sind Julia Biermann und Gerrit Kurtz (DMUN e.V.).

Julia Biermann, 28, hat in Marburg Erziehungswissenschaften, Soziologie und Rechtswissenschaftten studiert und an mehreren UN-Simulationen in Deutschland und den USA teilgenommen. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag und promoviert zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Bereich Bildung. Seit 2011 ist sie Mitglied der AG Forschung und Lehre und war an der Planung, Konzeption und Dokumentation des ersten Forschungskolloqiums beteiligt. Im November wurde sie zur Sprecherin der AG gewählt.
Gerrit Kurtz, 26, ist seit Februar 2011 Sprecher der AG Forschung und Lehre. Er studiert den gemeinsamen Masterstudiengang Internationale Beziehungen an der Humboldt Universität, der Freien Universität Berlin und der Universität Potsdam.  Auslandsaufenthalte während seines Studiums führten ihn nach Grenoble, Sri Lanka und New York, wo er drei Monate für das Department of Political Affairs im UN Sekretariat arbeitete. Er ist Mitglied von Deutsche Model United Nations e.V., wo er sich 2005 bei MUN-SH in Kiel mit dem MUN-Virus infizierte. Seit Anfang 2007 ist er auch bei JUNON aktiv.
“JUNON bietet eine flexible Plattform für innovative Projekte, um junge Menschen mit Interesse an den Vereinten Nationen zusammen zu bringen”, sagt er. Aus dieser Überlegung stammt auch die Idee des JUNON-Forschungskolloquiums, das 2011 zum ersten Mal stattfand, um fortgeschrittene Studierende und Doktoranden unter dem Dach der UN Studies zu vernetzen.

Frühere Projekte

Die AG führte im Jahr 2006 ein umfangreiches Evaluationsprojekt durch, dessen Ziel eine Bestandsaufnahme universitärer Forschung und Lehre zu UN-Themen war. Die Ergebnisse dieses Evaluationsprojektes wurden auf einer Konferenz des Forschungsrates der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) zum Thema UN-Studies vorgestellt und im Tagungsband publiziert.
Um weiterhin an der Schnittstelle zwischen studentischem Engagement und wissenschaftlicher Beschäftigung mit den Vereinten Nationen zu agieren, widmete sich die AG seit 2007 “studentischer UN-Forschung”. Mit leitfadengestützten Interviews im Sinne der qualitativen Sozialforschung wurden Autoren von Abschlussarbeiten zu UN-Themen befragt. Die Studie widmet sich dabei dem Forschungsprozess in all seinen Facetten; die AG möchte die Motivation der Autoren verstehen, Näheres über den Ablauf des Schreibprozesses erfahren und auch die Zeit nach dem Verfassen der Abschlussarbeit, also mögliche Folgen, betrachten.
Neben dem Anspruch, mit einer wissenschaftlichen Studie eine Forschungslücke zu schließen, diente das Projekt nicht zuletzt praktischen Zielen: Studierende sollten zu einer verstärkten Beschäftigung mit UN-Themen angeregt werden, hilfreiche Informationen sollten bereitgestellt und konkrete Hinweise gegeben werden, um die “studentische UN-Forschung” an deutschen Hochschulen zu fördern.
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